Der Unterschied zwischen Rechtswissenschaft und Scharlatanerie

Rechtswissenschaftler entwickeln grundlegendes Allgemeinrecht durch die Anwendung der wissenschaftlichen Mittel der Verifikation und Falsifikation als objektive Verfahrensgrundsätze auf der Grundlage neutraler, eindeutiger und überprüfbarer Erkenntnisse und leiten daraus Rechtsprechung für den Einzelfall ab (Verfahrensjurisprudenz). Ihre Sprache beruht auf der präzisen, objektiven und eindeutigen Anwendung juristischer Begriffe und ist dementsprechend »juristisch«.

Rechtsscharlatane entwickeln einzelfallbezogenes Bedarfsrecht durch die Anwendung der manipulativen Mittel der Einrede und Abrede als subjektive Verfahrensgrundsätze auf der Grundlage parteiischer, ambivalenter und dogmatischer Glaubenssätze und leiten daraus Rechtsetzung für die Allgemeinheit ab (Ergebnisjurisprudenz). Ihre Sprache beruht auf der unpräzisen, subjektiven und mehrdeutigen Anwendung juristischer Begriffe und ist dementsprechend »jurlisch« (in Anlehnung an denglisch oder gibberisch).

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